Haarspalterei

Was anfangen mit weiß-grauen Haaren: rauswachen lassen oder färben?

Spaltet die Gemüter Grauhaariger: altersbedingt ergraute/weiße Haare rauswachsen lassen oder lieber färben?

Früher oder später erwischt es jeden/jede: die bisher vertraute Haarfarbe weicht nach und nach Grau- oder Weißtönen. Wer nicht dagegen anfärbt, wird grauweiß.  Damit ist schon der erste Weg gut charakterisiert: nicht dagegen angehen, eventuell eine flotte Kurzhaarfrisur schnibbeln lassen. Ist zeitsparender und bequemer als Färben. Hat zudem durch Lady Gaga einen stylischen Touch bekommen: Sie war eine der ersten, die den GrannyStyle salonfähig machten. Thanks a lot, Gaga!

Grau ist nicht Grau: bei manch einer wächst es fast weiß raus, bei anderen wiederum dunkelgrau oder aber es ist eine Mixtur aus beidem: grau-meliert. Wer von Natur aus sichtbar gemischte Grautöne trägt, hat die Qual der Wahl: natürlich belassen oder eine der Graunuancen wählen und verstärkt in diese Richtung gehen? Und wenn verstärken, eher zum hellen oder zum dunkleren Grau hin? Das ist reine Geschmackssache und wer sich unsicher ist, sollte ein Gespräch mit dem Friseur ihres Vertrauens führen.

Wer als Brünette schon immer mal ne Blondine sein wollte, kann dies mit ihren neuen weißen Haaren realisieren: dezent dünne Strähnchen , die dem Weiß-Grau einen blonden Schimmer verleihen. Ich sehe auf den Straßen immer mehr Frauen, bei denen ich auf den ersten Blick nicht erkennen kann, ob sie weiß-grau oder blond sind. Wer es also mag, andere in puncto Haarfarbe in Ungewissheit zu lassen oder Spaß daran hat, Fragen gestellt zu bekommen wie: „Bist du blond oder weiß?“, für den/die ist diese Lösung optimal.

Weißgraues oder gesträhntes Haar kann schnell stumpf wirken, daher ist Pflege wichtig. Ein kopfhautschonendes Shampoo für coloriertes Haar empfiehlt sich, wenn gefärbt oder gesträhnt wurde. Wer eine empfindliche Kopfhaut hat, sollte auf die Inhaltsstoffe achten und Reizstoffe wie Alkohol oder Parfüm möglichst meiden. Conditioner und Cur verhelfen auch zu  mehr Glanz. Bei längerem Haar sind Haarspitzenfluide hilfreich.

Hier eine kleine Liste an Inhaltsstoffen, die den Ruf genießen, Haaren und Kopfhaut gut zu tun. Sie mag als grobe Orientierung dienen beim Kauf von Shampoos und anderen haarigen Pflegeprodukten:

Panthenol: soll Feuchtigkeit spenden und Haare kämmbarer machen

Keratin: ein natürlicher Bestandteil der Haare: schützt, stärkt und soll sie strapazierfähiger machen

Vitamine:

B-Vitamine: D-Panthenol (Vorstufe von B5, siehe weiter oben „Panthenol)

B5, B3, B6: soll kräftigend wirken und dabei helfen, die Talgdrüsenfunktion zu regulieren

B7, Biotin: soll schützen und Haare zu Glanz verhelfen

Vit C: soll Durchblutung der Kopfhaut fördern

-Vit E: Schutzfunktion bei u.a. starker Sonneneinstrahlung, kräftigend

-Argan-, Jojoba- oder Kokosöl: machen Haare geschmeidig/glänzend

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