In die Gänge kommen

Tipps zum morgenglichen Wachwerden

Es soll Leute geben, die nach dem Wachwerden sofort munter und fit sind. Zu denen gehöre ich leider nicht. Deshalb bin ich auf Tricks angewiesen, um meinen Motor morgens zum Laufen zu bringen. Oben in dem kurzen Videoclip ist zu sehen, wie ich mir meinen morgendlichen Kick hole.

Ich habe vieles ausprobiert.  Geholfen hat:

  • Früh genug aufstehen, um den Körper gegen seine Lethargie auf Trab zu bringen: Sei es durch Streckübungen auf dem Balkon, abstrampeln auf einem Hometrainer oder Rumhüpfen nach temporeichen Songs.
  • Eine halbe Stunde einplanen für eine erfrischende Radlrunde/fürs Laufen draußen. Ich habe das Glück, in der Nähe einer idyllischen Landschaft zu wohnen. Morgens gegen 7 Uhr sind kaum Leute unterwegs. Ich bin dann so gut wie allein mit der Natur. Schwinge mich auf mein Radl, höre nur zwitschernde Vögel und den munter plätschernden Bach. Atme die taufrische Luft ein, sauge die Energie ein, die mir die Natur schenkt.

  • Sich Zeit nehmen, einen kräftigen Espresso zu brühen samt heißer Milch: also Espresso macchiato plus Wasser aus guter Quelle trinken. Das Gleiche gilt für Filterkaffee, Cappuccino, Latte Macchiato, Tee…
Den Kaffee, Tee auf dem Balkon morgens an der frischen Luft schlürfen, wirkt belebend. Wer keinen Balkon hat: bei offenem Fenster.

  • Beim Duschen zum Ende hin abwechselnd möglichst warm und kalt das Wasser über Beine und Arme fließen lassen, kalt abschließen (Ganzkörperkalt vom Scheitel bis zu den Fersen schaffe ich nicht, aber immerhin kriege ich es mit den nach außen gelagerten Körperteilen hin.)

Beim Radlfahren an der frischen Luft nicht vergessen, eine Sonnen-oder Schutzbrille aufzusetzen. Zwar mag die Sonne (noch) nicht scheinen, aber es könnte buchstäblich ins Auge gehen, bzw. fliegen: ne Menge Insekten schwirren herum und wer nicht morgens schon rohes Fleisch verzehren möchte, trägt halt eine Brille und macht schon den Mund zu. Dennoch das Atmen nicht vergessen, gelle?

Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen

Durchs Radln verliere ich Energie/Kalorien und gleichzeitig sauge ich die Kraft ein, die ich mir aus der Natur hole: Das Grün der Landschaft wirkt beruhigend und belebend zugleich auf mich, der fließende Bach lässt erahnen, welche Naturgewalten in diesem Strom stecken. Damit schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe.

In den frühen Morgenstunden ist kaum jemand unterwegs: vereinzelt treffe ich auf Wanderer mit Hund. Man grüßt sich höflich, geht/läuft/radelt seiner Wege. Nach meiner Radlrunde bin ich wach und fit: Mein Tag kann beginnen.  

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