Sportliche Aussichten

Wer einen Auslug macht, kann dies mit sportlichen Aktivitäten verbinden. Dafür eignet sich beispielsweise eine Tour zur 1061 Meter hoch gelegenen Schliersbergalm. In einer sehenswerten Voralpenlandschaft kann man u.a. auf dem Berg im Swimmingpool schwimmen.

Hier einige Impressionen im Videoclip:

Wer ist schon mal in einem Freibad auf über 1000 Höhenmetern geschwommen? Ist ein einzigartiges Gefühl. Möglich ist es auf der Schliersbergalm in Schliersee.

Auf die Schliersbergalm geht es recht schnell mit einer Seilbahn (Berg- und Talfahrt kostet pro Person 8 Euro, eine Einzelfahrt 5 Euro. Kinder und Jugendliche bis 14 Jahre zahlen etwas weniger). Wer schon unten im Tal beginnen möchte, etwas für seine  Gesundheit zu tun, der wandert bis zur Alm rauf: machbar in einer halben Stunde, wenn man zügig geht. Wer aber lieber hie und da stehen bleibt, um Wiesenblumen oder die Seenlandschaft aus der Vogelperspektive zu betrachten oder sich auch mal auf einer Sitzbank auszuruhen und was zu trinken oder zu essen, der sollte mit ca. einer Stunde rechnen.

Oben angekommen, bietet sich ein herrlicher Panoramablick auf den Schliersee samt umgebender Berge. Im Biergarten des Kiosks ein erfrischendes Getränk schlürfen, belebende Bergluft genießen und dann ab ins Schwimmbecken: Über einem der Weiß-Blaue Himmel, unten das idyllische Tal. Kinder können sich auf dem großen Trampolin austoben. Beliebt ist auch der Minigolf-Platz. Abgesehen davon können Wanderrouten von der Schliersbergalm gestartet werden (mit mäßigen Auf- und Abstiegen ist zu rechnen).

Deftiges Essen gibt es in der Gastronomie der Schliersbergalm – typisch bairische Küche. Wer es nicht so fett oder schwer mag/verträgt, sollte sich an die eigene mitgebrachte Brotzeit halten.

Der Alpenroller führt einen noch näher an die Natur, er macht eine kleine Runde und lässt einen wieder oben an der Station aussteigen. Wer hingegen die Sommerrodelbahn benutzt, der kann damit runtersausen – statt mit der Gondel oder zu Fuß. Aber bitte aufpassen: Einige Leute haben sich verletzt, weil die Bahn wohl recht alt ist und nicht in einem optimalen Zustand zu sein scheint. Nach dieser Erfahrung wird empfohlen, unbedingt lange Hosen anzuziehen oder ganz aufs Rodeln zu verzichten.

Weit weniger gefährlich ist es, den Wanderweg ins Tal runterzugehen. Es ist ein Sand/Schotterweg und vom Schwierigkeitsgrad her für alle machbar, auch für Kinder.

Wer seinen Ausflug in die Natur mit so viel Bewegung und Sport verbindet, hat viel für seine Gesundheit und gute Laune getan.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.