Schlagwort: Pusteln

Teebaumöl

Verdünnt mit destilliertem Wasser oder einem neutralen Pflegeöl ein probates Mittel gegen lästige Mitesser, Pickel und Pustel

Dieser Blog wendet sich zwar in erster Linie an Leute reiferen Alters und da sollten Mitesser oder Pickel eigentlich kein Problem mehr sein. Aber leider suchen diese lästigen Plagegeister manch eine/n nicht nur in der Pubertät, sondern auch im fortgeschrittenen Alter heim. Insofern macht es Sinn, ein Mittel zu betrachten, das uns Mutter Natur großzügig schenkt und das nach meiner Erfahrung besser gegen entzündete Pickel oder sonstige Hautunreinheiten hilft als viele gekaufte Präparate: TeebaumÖl.

Mutter Natur bietet uns manchmal wunderbare Mittel wie TeebaumÖl, das lästige Plagegeister wie Pickel effektiv beseitigen und dabei helfen kann, Hautunreinheiten vorzubeugen. Foto: tk

TeebaumÖl hat eine intensive, herb-würzige Duftnote: erinnert an Nadelbäume. Der australische Teebaum (Melaleuca alternifolia) kann bis zu sieben Meter hoch wachsen. Er gehört zu den Myrtegewächsen und seine Blätter sehen nadelartig aus. Australiens Ureinwohner, die Aborigines, sollen daraus ein ätherisches Öl gewonnen und es bereits vor langer Zeit bei Hautleiden oder Wunden benutzt haben. Mittlerweile ist TeebaumÖl für wenige Euro in hiesigen Drogerien und Apotheken erhältlich.

Das ätherische TeebaumÖl wird vor allem aus den Blättern (den drüsenartigen Knoten der Blätter) gewonnen und enthält noch weitere Substanzen wie beispielsweise Terpinen-4-ol, 1,8-Cineol und Limonen.

Mag sein, dass der wissenschaftliche Beweis noch nicht erbracht worden ist, was die positive Wirkung auf Hautunreinheiten angeht. Was hilft es mir, wenn ich gegen meine Hautprobleme Produkte/Medikamente/Salben verschrieben bekommen, die zwar als Medizinprodukte zugelassen sind nach einer langen Test- und Prüfphase, mir aber leider nicht helfen? Dann doch lieber ein natürliches Mittel wie TeebaumÖl anwenden, das – bei mir zumindest – sofort Wirkung zeigt.

Wirkung

Dem ätherischen Öl wird ein antiseptische, bakterizide und fungizide Wirkung zugesprochen. Da entzündliche Pickel und Pusteln oft bakteriell bedingt sind, kann TeebaumÖl mit seiner keimtötenden Wirkung hier gut helfen.

Hat eine keimtötende Wirkung: TeeebaumÖl

TeebaumÖl verdünnt anwenden, um Hautreizungen zu meiden

Wer das stark riechende, ätherische TeebaumÖl unverdünnt anwendet an seiner Haut, darf sich nicht wundern, wenn sie irritiert reagiert. Vor allem diejenigen mit empfindlicher Haut sollten es stets stark verdünnen: entweder mit destilliertem Wasser oder mit einem Basisöl (Leinöl, Kokosöl, Olivenöl, Mandelöl …) . Wer es mit Wasser verdünnt, kann es in eine saubere Sprühflasche füllen – das lässt sich besser dosieren: Ein Wattebausch nehmen, ansprühen und die betroffenen Hautstellen damit sanft abtupfen. Es hemmt und bekämpft entzündliche Pickel, Pustel … bei mir sehe ich die Wirkung schon nach wenigen Stunden: entzündlicher Prozess hört auf, Pickel/Pusteln verschwinden recht rasch. Wer nicht so sehr unter talgverstopften Poren leidet, kann das TeebaumÖl auch mit einem Basisöl verdünnen und so auf die Haut auftragen.

Achtung: Lungen mögen kein Teebaum-Öl! Nur äußerlich stark verdünnt anwenden, nie schlucken!

Auf meiner Teebaumöl-Packung steht es explizit drauf:

„Kann bei Verschlucken und Eindringen in die Atemwege zu schweren Lungenschäden führen.“

Ja, natürliche Mittel können nicht nur hilfreich sein, sondern bei unsachgemäßer Handhabung auch schaden: deshalb darauf achten, die Dämpfe des Teebaumöls nicht zu intensiv/lange einzuatmen – und vor allem: Teebaumöl ist NICHT zur innerlichen Einnahme gedacht! Wer meint, es schlucken zu müssen, weil es ja ein „harmloses Naturprodukt“ sei, irrt sich gewaltig und würde seiner Lunge immens schaden. Leute, die an Asthma leiden, sollten besonders vorsichtig sein, um nicht unnötig Atembeschwerden zu bekommen.

Wichtig: Diese Infos sind allgemeiner Art und beruhen auf rein subjektive Erfahrungen. Sie dienen nicht einer wie auch immer gearteten Selbstmedikation. Sie ersetzen vor allem nicht die Beratung bei einem Arzt.